Katzen Chaos

Auf die Katz gekommen - unser Leben mit den Samtpfoten

Katzen bereichern unser Leben. Und nicht nur unseres, schließlich sind Katzen (noch vor den Hunden) sehr beliebte Haustiere in Deutschland, wenn nicht sogar die beliebtesten. Und während Hunde als bester Freund des Menschen gelten, haben sich die Katzen auf ganz eigene Art und Weise einen Platz in unseren Herzen erschnurrt.

Unsere erste Katze - Nunusch

Katze im Fenster.

Seit dem ich vier Jahre alt bin, gab es bei uns in der Familie immer eine Katze. In den ersten Jahren war es eine Wohnungskatze, die allerdings auch das Dach im vierten Stock (wir hatten eine Dachgeschosswohnung, im Sommer sehr nervig) für sich erobert hatte. Und durch das Dachfenster im Arbeitszimmer manchmal für einige Stunden verschwand. Um Fernsehen zu gucken? Vögeln aufzulauern? So genau wussten wir das nie. Nur anderen Katzen lief sie da oben wohl nicht über den Weg. Aber es waren die 1970er Jahre, darüber, dass eine Katzenhaltung artgerechter wäre, wenn die Katze nicht alleine leben müsste, darüber machten wir uns damals wenig Gedanken. Und auch andere Dinge, die heute ganz selbstverständlich zu einer Erstausstattung bei einer Katze gehören würden, fehlten ihr. Aber auch ohne Kratzbaum und Transportbox wurde diese Katze fast 20 Jahre alt. Ähnlich wie wir Kinder, die ja früher auch ohne Smartphone, Dauerüberwachung und vor allem Fahrradhelm überlebt haben. Und die sich auch mit nur 2,5 Fernsehprogrammen nur selten gelangweilt haben. Aber das ist ja eine Katzen Seite hier.

Demnächst folgt auch ein Bild von dieser Katze, Nunusch, aber ich habe leider derzeit keinen Scanner zur Hand.

Hier schon mal mehr über sie:

Als ich studierte hatte ich selbst keine Katze. Das hätte man auch keinem Stubentiger antun können, dieses unstete Leben einer Studentin :-)

Aber in der ersten richtigen Wohnung dauerte es nicht lange und die erste Katze zog tatsächlich ein. Auch diese war noch alleine, aber immerhin, wie auch Nunusch in ihrem späteren Leben, eine Freigängerkatze.

Rassekatzen oder Tierheimkatze?

Lustigerweise kannte ich lange das Phänomen Rassekatze gar nicht. Keine Ahnung woran es lag. Dass es verschiedene Hunderassen gab, das wusste ich, kannte ich doch zum Beispiel eine Freundin, der (bzw. deren Eltern) einen wirklich teurer Rassehund gehörte, der auch nur 1500 Mark gekostet hat. Ein Eurasier war das, mit dem sie natürlich in den 1980er Jahren doch eine echte Exotin war - auch unter anderen Hundebesitzern. Eiku oder so hieß er, soll übersetzt Herz heißen (wenn ich mich richtig erinnere). Das war für mich ziemlich unvorstellbar, dass es Menschen gibt, die soviel für einen Hund ausgeben würde, Katzen gäb es ja schließlich umsonst. Das es auch Rassekatzen und höchst faszinierende gibt, das habe ich erst viel später mitbekommen. Die erste Rassekatzen, die ich dann wirklich bewusst wahrgenommen habe, waren zwei Perserkatzen der Mutter eines Freundes. Dieser Freund nahm tatsächlich an, dass die Katzen der Mutter wichtiger seien, als er selbst und er musste immer peinlich genau aufpassen, dass die Katzen nicht entwischen, schließlich seien sie ja soooo teuer gewesen. Was ich schade fand. Denn die beiden Katzen lebten mit ihm und seinen Eltern in einer schönen Einfamilienhaus-Gegend ohne Verkehr. Eigentlich ideal für Freigängerkatzen. Aber wohl nicht, wenn ein Kitten 1000 Mark kostet :-)

Katzenjungen kaufen? Oder Katze aus dem Tierheim retten?

Was jetzt besser ist? Tsja, das muss schon jeder für sich selbst entscheiden. Wobei man ja auch mischen kann. Man nimmt eine Rassekatze, besinnt sich dann darauf, dass man Katzen eh besser nicht alleine halten sollte und nimmt eben noch eine gerettete Katze aus dem Tierheim dazu. Wäre ja eine Möglichkeit.

Weitere Inhalt folgen rund um die Katze :-)

Und hier noch ein Video - Katzen machen Chaos

Die Katzen im Video machen aber nicht nur Chaos sondern auch Unordnung. Und es is insgesamt sehr witzig.

Katzen Chaos - Auf die Katze gekommen!
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